Gemessene Werte

Der ProxiCube® misst per Sensoren, meldet per Display, App und Dashboard und dokumentiert in der Cloud.

ProxiCube NX3 Display

Aerosole

(nur bei Modell NX3 / über App und Cloud abrufbar)

Icon Atem-Aerosol-Konzentration
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Aerosole

(nur bei Modell NX3 / über App und Cloud abrufbar)

Mit der ausgeatmeten Luft verbreitet jeder Mensch eine Reihe von Gasen und auch Aerosolpartikel in seiner unmittelbaren Umgebung. Beim Sprechen, Rufen, Singen, insbesondere aber beim Husten, Niesen oder unter körperlicher Anstrengung werden vermehrt Partikel emittiert. Wenn sich Krankheitserreger wie z.B. SARS-CoV-2-Viren oder Grippe Viren in den Atemwegen befinden, können Aerosole diese Krankheitserreger enthalten. Der ProxiCube® misst mit dem – zum Patent angemeldeten – Messverfahren die Anzahl der flüssigen, lungengängigen Aerosole (flüssiger Feinstaub kleiner gleich 2,5 Mikrometer (PM2.5). Der Wert wird in Anzahl Tropfen/cm3 angegeben und parallel auf dem Display des ProxiCube® NX3 angezeigt.

CO2-Konzentration

Icon Atem-Aerosol-Konzentration
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CO2-Konzen­tration

Kohlenstoffdioxid (CO2) gehört zu den natürlichen Bestandteilen der Luft und ist ein wichtiges Treibhausgas in der Erdatmosphäre. Zu hohe Kohlendioxid-Konzentrationen im Innenraum führen zu geringerer Leistungsfähigkeit und Müdigkeit. Das Umweltbundesamt empfiehlt bei der Überschreitung eines Wertes von 1.000 ppm CO2, frische Luft von draußen in den Raum zu lassen. Symptome wie Konzentrationsschwächen oder Kopfschmerzen treten auf, lange bevor die Raumluft bewusst als schlecht wahrgenommen wird.

Unsere definierte Bewertung der Werte für die Darstellung in der App, auf dem ProxiCube®-Display und über die Ampel:

  1. grünes Icon bei Wert von 0 bis 1.000 ppm
  2. gelbes Icon bei Wert von 1.001 bis 1.500 ppm
  3. rotes Icon bei Werten ab 1.501 ppm

 

TVOC

(über App und Cloud abrufbar)

TVOC Icon
TVOC Icon

TVOC

(über App und Cloud abrufbar)

Luftschadstoffe werden kurz als VOC bezeichnet. Die Abkürzung VOC (Volatile Organic Compounds) steht für flüchtige organische Verbindungen. Es handelt sich dabei um organisch-chemische Verbindungen des Siedebereiches von ca. 50–260 °C. VOC sind praktisch jederzeit und überall in der Raumluft enthalten.

Eine erhöhte Konzentration von TVOC (Total Volatile Organic Compounds) kann sich zunächst durch veränderte Geruch- und Geschmackswahrnehmung oder auch eine Reizung von Augen bzw. Schleimhäuten äußern. Weitere Auswirkung sind Konzentrationsschwäche, Erschöpfung, trockene Haut oder Kopfschmerzen.

Die Leitwerte für das Vorkommen von TVOC:

<1 mg/m³ – 150 bis 400 ppb
Hygienisch unbedenklich. Soweit keine Richtwertüberschreitungen für Einzelstoffe bzw. Stoffgruppen vorliegen.

1 bis 3 mg/m³ – 400 bis 1500 ppb
Hygienisch auffällig. Nutzung bei Räumen, die regelmäßig genutzt werden, nur befristet akzeptabel (<12 Monate).

>10 mg/m³ – über 1500 bis 4000 ppb
Hygienisch inakzeptabel. Raumnutzung möglichst vermeiden. Ein Aufenthalt ist allenfalls pro Tag stundenweise/befristet zulässig.

 

Raumluft-Qualität

Icon Raumluft-Qualität
Icon Raumluft-Qualität

Raumluft-Qualität

Innenraum-Luftqualität (IAQ)
Unter dem Begriff Raumluftqualität oder auch Innenraumluftqualität (engl. Indoor Air Quality) genannt, werden diejenigen Aspekte der Raumluft betrachtet, die Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen haben. Die Menschen in Europa halten sich heute durchschnittlich 90 % ihrer Lebenszeit in Innenräumen auf. Dabei atmet jeder Mensch je nach Alter und Aktivität 12.000 Liter Luft pro Tag ein. Dies ist weitaus mehr, als ein Mensch durch Nahrung (Lebensmittel und Trinkwasser) zu sich nimmt. Vor diesem Hintergrund wird klar, wie wichtig die Qualität der Innenraumluft für das Wohlbefinden der Menschen ist.

Die IAQ-Skala reicht von 0 (saubere Luft) bis 500 (stark verschmutzte Luft). Während des Betriebs Kalibrieren sich die Algorithmen automatisch und passen sich den typischen Umgebungen an, in denen der Sensor betrieben wird (z.B. zu Hause, am Arbeitsplatz, im Auto usw.). Diese automatische Hintergrundkalibrierung stellt sicher, dass Benutzer eine konsistente IAQ-Leistung erleben.

  1. Bei Werten von 0–100 > IAQ Haus grün
  2. Bei Werten von 101–150 > IAQ Haus gelb
  3. Bei Werten von 151–200 > IAQ Haus orange
  4. Bei Werten von 201–500 > IAQ Haus rot

 

Feinstaub

(nur bei Modell NX3 / über App und Cloud abrufbar)

Icon Feinstaub
Icon Feinstaub

Feinstaub

(nur bei Modell NX3 / über App und Cloud abrufbar)

Feinstaub trocken, lungengängig
Der ProxiCube® misst mit dem angewandten Messverfahren die Anzahl der trockenen, lungengängigen Partikel (trockener Feinstaub ≤ PM2.5) Als Feinstaub bezeichnet man Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer (µm). Die feinen Partikel können tiefer in die Atemwege eindringen, dort länger verbleiben und die Lunge nachhaltig schädigen. Im Gegensatz zu anderen Schadstoffen gibt es für die Konzentration des Feinstaubs keine wirklichen Grenzwerte, unterhalb derer keine gesundheitlichen Auswirkungen zu erwarten wären – jede noch so geringe Menge gilt als schädlich. Angabe der Werte in µg/m3

Feinstaub, lungengängig (PM1 PM2.5)

Der ProxiCube® misst Feinstaub in der Luft der Größen ⁠PM1 und PM2.5. Als Feinstaub mit einem aerodynamischen Durchmesser kleiner gleich 1,0 Mikrometer (PM1) bzw. kleiner gleich 2,5 Mikrometer (PM2.5) ist vor allem aufgrund seiner geringen Größe ein Gesundheitsrisiko. Die feinen Partikel können tiefer in die Atemwege eindringen, dort länger verbleiben und die Lunge nachhaltig schädigen.

Grenzwerte:
Umweltbundesamt Jahresgrenzwert = PM2.5 25 µg/m3

Für die kleineren Partikel PM2.5 gibt es nur unverbindliche Zielwerte von 25 µg/m3 der EU und WHO. Für noch kleinere Partikel – obwohl ungleich gefährlicher – gibt es derzeit noch keine Grenzwerte. Angabe der Werte in µg/m3

Feinstaub, nicht lungengängig (PM4 PM10)

Der ProxiCube® misst Feinstaub der Größen ⁠PM4 und PM10⁠. Als Feinstaub bezeichnet man Partikel mit einem aerodynamischen Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer (µm). Der größte Teil der Feinstaubemissionen stammt aus Verbrennungsvorgängen (Kfz-Verkehr, Gebäudeheizung und ähnlichem) und Produktionsprozessen. In geringerem Maße sind diffuse Emissionen von Gewerbe und Handel, die Landwirtschaft, Feuerwerk, Zigaretten und Grillfeuer für die Staubemissionen verantwortlich.

Grenzwerte:
Umweltbundesamt Tagesgrenzwert = PM10 50 µg/m3
Umweltbundesamt Jahresgrenzwert = PM10 40 µg/m3

Das Umweltbundesamt gibt für Feinstaubpartikel PM10 einen Tagesgrenzwert von 50 µg/m3 vor, der lediglich an 35 Tagen im Jahr überschritten werden darf. Generell gilt ein maximaler Jahresmittelwert von 40 µg/m3. Angabe der Werte in µg/m3

Temperatur

Icon Temperatur
Icon Temperatur

Temperatur

Die Lufttemperatur hat einen bedeutenden Einfluss auf die Reaktionszeit chemischer Prozesse und damit auf den Stoffwechselprozess des Menschen. Zu hohe oder zu niedrige Temperaturen können die psychische oder physische Gesundheit negativ beeinflussen.

Das Umweltbundesamt empfiehlt spezifische Richtwerte für die Raumtemperatur. Dabei wird zwischen den jeweiligen Verwendungszwecken der Räume unterschieden.

Im Wohnbereich werden 21–23 °C empfohlen. Für Kinder- und Badezimmer liegt der Richtwert bei 23 °C, in der Küche bei 18–19 °C und im Schlafzimmer bei 16–18 °C. Für Büroräume wird eine Raumtemperatur zwischen 21–22 °C empfohlen.

Luftdruck

Icon Luftdruck
Icon Luftdruck

Luftdruck

Als Luftdruck wird die Kompression, also die Verdichtung der Luft bezeichnet. Luftdruckänderungen werden durch verschiedene komplexe atmosphärische Vorgänge hervorgerufen.

Forscher gehen davon aus, dass Luftdruckschwankungen mit einer Amplitude (Schwingung) zwischen 300 und 500 hPa (HektoPascal) Auswirkungen auf Blutdruck, Kreislauf und Konzentration haben.

Sinkt der Wert unter 730 hPa, sind aus gesundheitlichen Gründen Art und Dauer der Tätigkeit anzupassen.

Luftfeuchte

Icon Luftfeuchte
Icon Luftfeuchte

Luftfeuchte

Luftfeuchtigkeit bezeichnet den Anteil des Wasserdampfes im Gasgemisch der Luft. Relative Luftfeuchtigkeit beschreibt das Verhältnis vom tatsächlich in der Luft enthaltenen Wasserdampf gegenüber dem maximal möglichen Wasserdampfgehalt.

Ist die Luftfeuchtigkeit in einem Raum zu gering, wird die Atemleistung vermindert. Zudem kann Trockenheit zu Hautreizungen und -irritationen führen. Auch können die Schleimhäute austrocknen. Eine zu hohe relative Luftfeuchtigkeit kann zu Unbehagen und einer Belastung des Kreislaufs sowie einer beeinträchtigten Produktivität führen. Die wohl größte Gefahr bei Räumen mit zu hoher Luftfeuchtigkeit besteht in der Schimmelbildung. In geschlossenen Räumen wird eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 50 % empfohlen.

Umgebungslautstärke

(über App und Cloud abrufbar)

Icon Lautstärke
Icon Lautstärke

Umgebungs­lautstärke

(über App und Cloud abrufbar)

Schall wird zu Lärm, wenn ungewollte Geräusche als störend, belästigend oder beeinträchtigend empfunden werden. Als psychosozialer Stressfaktor kann Schallbelastung zudem das Wohlbefinden und damit die Lebensqualität stark einschränken. Werden Geräusche als Störung oder Belästigung empfunden, entstehen Unzufriedenheit und Gereiztheit. Da Kommunikation und Aufmerksamkeit leiden, sinkt die Leistungsfähigkeit. Besonders in der Nacht können Schlafstörungen auftreten. Auch psychische Erkrankungen können durch Lärm ausgelöst werden.

Im Bundes-Immissionsschutzgesetzes TA Lärm werden Höchstgrenzen festgelegt für Innenräume (25 dB Nachts, 35 dB Tags). Im Außenbereich gelten andere Grenzwerte für verschiedene Gebiete.

Taupunkt

(über App und Cloud abrufbar)

Icon Taupunkt
Icon Luftfeuchte

Taupunkt

(über App und Cloud abrufbar)

Beim Taupunkt handelt es sich um die Temperatur, bei deren Unterschreitung Wasserdampf in der Luft zu Wasser kondensiert. An diesem Temperaturpunkt ist die Luft komplett mit Wasser gesättigt. Durch einen zu hohen oder zu niedrigen Taupunkt kann Wasser kondensieren, wodurch Schimmel entstehen kann.

Durch Empfehlungen für die relative Luftfeuchtigkeit ergeben sich auch unmittelbar Empfehlungen für den Taupunkt. Bei Raumtemperatur liegt die empfohlene untere Grenze des Taupunktes bei ca. 9 °C – darunter würde die Luft als zu trocken empfunden werden. Die obere Grenze des Taupunktes stellen ca. 15 °C dar – darüber würde die Luft als zu schwül empfunden werden.